Der Tennisellenbogen und der Golferellenbogen

Tennisellenbogen
Golferellenbogen

Der Tennisellenbogen (Epikondylitis humeri radialis) →Übungen und der Golferellenbogen (Epikondylitis humeri ulnaris) →Übungen sind Ansatztendinopathien. Durch eine wiederkehrende und belastende Bewegung bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit wird der Ansatz der Unterarmmuskulatur im Bereich des Ellenbogens gereizt. Das führt zu Schmerzen, die bei praktisch jeder Bewegung im Bereich des Unterarms unterhalten oder sogar verschlimmert werden.

Die beste Therapie wäre eine dauerhafte Vermeidung der belastenden Tätigkeit. Das geht natürlich nicht, denn für viele würde das bedeuten, daß sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Krankschreibung? Allenfalls kurz!

Unter der Entlastung gehen die Beschwerden in der Regel schnell zurück. Bei Belastung kommen sie aber auch schnell wieder. Eine Krankschreibung nutzt daher auf Dauer nichts.

Vergleichen Sie sich mit einem Leistungssportler. Der Tennisspieler und der Golfspieler machen tausende Male unter hoher Belastung immer wieder die gleiche Bewegung. Der menschliche Körper ist für diese einseitige Belastung nicht gebaut. Der Leistungssportler muss seine Muskulatur also trainieren und gleichzeitig für ausreichende Entlastung der trainierten Muskulatur sorgen. Dabei helfen ihm Dehnübungen. Durch Dehnung und Lockerung der Muskulatur kommt es zu einer Entlastung der Stellen, an denen der Muskel am Knochen ansetzt und die schmerzhafte Reizung auslöst.

Wie oft sollten die Übungen gemacht werden? Jeden Tag!

Genauso wie die tägliche Belastung im Beruf stattfindet, sollten auch die Übungen regelmäßig, am besten täglich durchgeführt werden. Sie sind einfach und können in der Pause, vor dem Fernseher, sogar am Arbeitsplatz durchgeführt werden.

Was kann man noch tun?

Was kann man noch tun? Gerade in der akuten Anfangsphase helfen unterstützende Maßnahmen wie Schmerzmittel und ggf. Stoßwellentherapie. In seltenen Fällen ist auch eine Operation sinnvoll. Aber auch dann sollten dauerhaft die Dehnübungen gemacht werden um eine Rezidiv (Wiederkehren der Erkrankung) zu vermeiden.

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